Studienfahrt in die Hauptstadt Polens

 

Für eine Woche begaben sich 13 Schüler und Schülerinnen des 9. Jahrgangs unserer Schule mit ihren Begleitern Frau Karaoglan und Herrn Meese auf eine Reise nach Osten. Am Montagmorgen ging es zunächst mit dem ICE nach Berlin und von dort weiter mit dem Eurocity der PKP nach Warschau. Schon die Anreise mit der Bahn war für die Schüler ein Erlebnis, da viele von ihnen eher seltener eine Bahnfahrt machen.

 

Das Programm in der Hauptstadt bestand u.a. aus drei Stadtführungen zu den Themen Warschau im 2. Weltkrieg, Die Altstadt und Das Alternative Warschau. Stets interessiert hörte die Gruppe den Stadtführern zu. Ein Höhepunkt war auch der Besuch der Aussichtsgallerie im Kulturpalast. Von dort genossen die Reiseteilnehmer die grandiose Aussicht über die Stadt.

 

Neben dem Besuch des Chopin Museums war auch das Museum Polin, das die über tausendjährige Geschichte der Juden in Polen in überaus interessanter Weise zeigt, ein Programmpunkt. Niemand sollte dieses Museum bei einem Besuch der Hauptstadt Polens auslassen.

 

Untergebracht waren die Schüler in einem guten Hotel im Stadtteil Praga. Praga ist auf der östlichen Seite der Weichsel und galt lange als der dunkle Teil der Stadt. Der Stadtteil entwickelt sich aber zunehmend zu einem Szeneviertel mit netten Cafes und Restaurants in denen man die überaus schmackhafte polnische Küche genießen kann; eine Erfahrung, die unserer Schüler nicht unbedingt sofort machen wollten. Das es neben amerikanischen Fastfood Ketten auch anderes zu Essen geben könnte, muss man eben auch lernen.

 

Warschau ist eine moderne Weltstadt, die nach dem 2. Weltkrieg vom eigenen Tod wieder auferstanden ist. Man kann sie durchaus zu Fuß entdecken. Sowohl das neu gestaltete Westufer als auch das naturbelassene Ostufer der Weichsel luden zu Spaziergängen ein. Moderne Shopping Malls und Altstadtflair stehen sich gegenüber. Straßencafes und Restaurants laden zum Verweilen ein.

 

Wäre die Zeit nicht wie im Fluge vergangen, hätte man noch viel mehr besichtigen und erleben können. Vielleicht war es aber auch eine Reise, die den ein oder anderen dazu bewegt in Zukunft noch einmal nach Polen zu reisen und dieses wunderschöne Land und seine Menschen näher kennenzulernen. Auf jeden Fall wird diese Reise auch für das kommende 9. Schuljahr angeboten werden.

 

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