Frühlingskonzert in der GeGart

Dvorak-Sinfonie an der Gesamtschule Gartenstadt

Rund 190 Musikerinnen und Musiker der Gesamtschule Gartenstadt begeisterten am Samstagabend ihr Publikum, das sich in der vollbesetzten Aula der Schule nach dem Hauptwerk des Abends, der Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von A. Dvorak mit standing ovations bedankte. 

Zu Beginn nahm das B-Orchester das Thema Amerika auf und spielte mit witzigen Arrangements Musik aus der Zeit des Wilden Westens mit Eisenbahnen, Schießereien, flirrender Hitze in der Prärie. In der Suite „Western Train“ – nach einer Vorlage von Volker Bley – traf man dann auf die Cartwright-Familie von Bonanza, den Marshall Kane aus „12 Uhr mittags“ und andere Western-Größen. Schon das B-Orchester dieser Schule mit seinen etwa 30 Spielern bringt mit seiner Leiterin Denise Klaußner einen präzisen und geschlossenen Klang auf die Bühne.  

Das mehr als 60 Spielerinnen und Spieler umfassende A-Orchester der Schule, besetzt fast wie ein professionelles Sinfonieorchester mit Streichern, Holz- und Blechbläsern bis hin zur Perkussion mit Kesselpauken und Becken, hatte sich unter der Leitung von Ernst-Walter Hemmerich an das große, populäre Werk Antonin Dvoraks herangetraut. Ein Werk, das höchste Anforderungen an ein Schulorchester stellt, ein Werk voller Dynamik, mit treibenden Rhythmen, regelrechten Urgewalten, aber auch mit stillen, wehmütigen Klängen. Die Dynamik vom leisesten Pianissimo bis hin zum extremen Fortissimo meisterte das Orchester mit großer Geschlossenheit, Tempowechsel innerhalb eines Satzes wurden präzise umgesetzt. An vielen Stellen gab es Gänsehautatmosphäre. Nach dem eindrucksvollen 4. Satz war das Publikum restlos begeistert.

In der Pause konnten die Zuschauer eine Kunstausstellung zum Thema Amerika bewundern. Stilistisch höchst unterschiedliche Bilder von Schülern verschiedener Jahrgänge mit amerikanischen Motiven, Portraits und Skulpturen sowie ein Riesenmobilé mit New Yorker Hochhauslandschaften waren in Kooperation mit den Musikern parallel entstanden. In der Bibliothek waren sogar Dvorak-Lesezeichen hergestellt worden. 

Im 2. Teil blieb das mit 30 Spielern besetzte Gitarrenorchester „Stringtime“ mit feinen mehrstimmigen Arrangements zweier berühmter Songs von „Franky-Boy“ und „Elvis“ ebenfalls in der „Neuen Welt“, ausdrucksvoll gesungen von Mariana Teixeira. Schwarzes Blues-Feeling mit sich abwechselnden Gitarren-Soli und überraschender Blues-Harmonik brachte der „Rocky Blues“ ihres Leiters Andreas Meißner.

Auch die klanggewaltige Big Band „Brass Connection“ widmete sich dem Thema Amerika mit Stücken wie „Mercy, mercy, mercy“ und „Birdland“ des weltberühmten New Yorker Jazzmusikers Josef Zawinul. Die Uraufführung „Procession“ ihres Leiters EW Hemmerich war ein komplexes Spiel mit ineinander verschränkten Jazzthemen und Riffs, glänzend ausgeführt von der Big Band.

Café Global, die Rhythmusgruppe der Schule spielte unter der Leitung des Perkussionisten Jens Brülls neben einem ausgefeilten virtuosen Schlagzeugquartett Samba-Rhythmen, die das Publikum zum Mitmachen animierten.

Einmal mehr zeigte die Schule in diesem Konzert ihr großartiges und vielfältiges musikalisches Potential. Fast alle Spieler bildet die Schule selbst aus. Eine enge Kooperation der Instrumentallehrerinnen und -lehrer mit den Ensembleleitern ist ein Grund für die hohe Leistungsfähigkeit der Schule auf diesem Gebiet.

Einmal mehr zeigte die Schule in diesem Konzert ihr großartiges und vielfältiges musikalisches Potential. Fast alle Spieler bildet die Schule selbst aus. Eine enge Kooperation der Instrumentallehrerinnen und -lehrer mit den Ensembleleitern ist ein Grund für die hohe Leistungsfähigkeit der Schule auf diesem Gebiet.

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