Schul-Info 19.03.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Schulgemeinde,

nach dem Willen der Landesregierung soll es ermöglicht werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler der weiterführenden Schulen vor den Osterferien jeweils einen Selbsttest durchführen kann. Dafür werden den weiterführenden Schulen noch vor den Osterferien insgesamt etwa 1,8 Millionen Selbsttests für einen Test pro Schülerin oder Schüler zur Verfügung gestellt.

Sogenannte PoC-Schnelltests können innerhalb von gut 15 bis 30 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Insbesondere Personen mit hoher Viruslast können somit identifiziert werden. Bei den vom Land beschafften Tests handelt es sich um Selbsttests, d.h. um Tests zur Eigenanwendung.

Eine Kurzanleitung des Selbsttests finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Den Elternbrief der Ministerin finden Sie hier: https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/offener-elternbrief-von-schulministerin-yvonne-gebauer-zu-corona-selbsttests

Freiwilligkeit der Testung

Die Testung ist absolut freiwillig.

Bei volljährigen SchülerInnen reicht eine entsprechende mündliche Willensbekundung, den Test nicht durchführen zu wollen.

Bei Minderjährigen können die Eltern eine Widerspruchserklärung ausfüllen.
(https://www.schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/Muster_Widerspruchserkl%C3%A4rung_Deutsch.pdf)
Liegt diese zum Zeitpunkt der Testung nicht vor und behauptet der/die Schüler/in, die Eltern seien dagegen, sollte keine Testung durchgeführt werden (s. MSB-Informationen).

Zeit und Ort der Testung vor den Osterferien

Die Q2 testet sich am Montag in der 7./8. Stunde in ihrem jeweiligen Sportkurs in einem Klassenraum, den Frau Rosinski-Rohde noch angeben wird. Eine Testung in der Sporthalle etc. ist lt. Ministerium nicht zulässig (s. S. 3). Schüler/innen, die sich nicht testen lassen wollen, müssen während der Zeit nicht anwesend sein.

Die Q1 testet sich am Dienstag in der ersten Stunde in der entsprechenden Leistungskursschiene in dem Klassenraum, in dem der Kurs auch sonst Unterricht hätte. SchülerInnen, die sich nicht testen lassen wollen, müssen während der Zeit nicht anwesend sein.

Die EF testet sich am Mittwoch in der 2./3. Stunde in den Kursräumen, in denen die Kurse sonst auch Unterricht hätten.

Die Jahrgänge 5-10 testen sich am Donnerstag in der 3. Stunde in den entsprechenden Klassenräumen.

Es können sich nur die SchülerInnen testen, die in der kommenden Woche auch im Präsenzunterricht sind

Ablauf einer Testung in der Schule

  • Die Aufsicht und Anleitung übernehmen die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer.
  • Es dürfen keine Hilfestellungen (z.B. Abstriche vornehmen, Teströhrchen befüllen etc.) geleistet werden.
  • Unmittelbar vor der Testung muss auf die Handhygiene geachtet werden (Hände waschen).
  • Während der Testung soll der Raum gelüftet werden.
  • Der notwendige Abstand zwischen Schülerinnen und Schülern muss weiterhin eingehalten werden.
  • Die Maske darf nur während der Testung abgenommen werden. Evtl. kann innerhalb des Kurses/der Klasse eine Staffelung stattfinden.
  • Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung und tragen notwendige Informationen in den Dokumentationsbogen ein. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, muss das Ergebnis unverzüglich dokumentiert werden, denn der Test verfärbt sich zeitnah zurück.
  • Falls weitere Test-Kits verfügbar sind, soll bei einem ungültigen Testergebnis der Test sofort wiederholt werden. Andernfalls unterbleibt die Testung.
  • Danach sollte eine Handdesinfektion erfolgen.
  • Die Tests werden unmittelbar nach dem Ablesen entsorgt.


Die weitere Abfolge der Testung kann man den Anleitungen/Filmen auf der Internetseite des Ministeriums entnehmen (https://www.schulministerium.nrw/selbsttests) bzw. auf der Herstellerseite (https://www.roche.de/patienten-betroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patienten-n/).

Umgang mit einem positiven Testergebnis

Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Die betroffene Person muss unverzüglich und in altersgerechter Weise unter Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen isoliert werden.

Die Schule informiert die Eltern und entscheidet, ob die Schülerin oder der Schüler nach Hause geschickt wird oder aus der Schule abgeholt werden muss. Eine Nutzung des ÖPNV für die Heimfahrt sollte unbedingt vermieden werden. Kann eine sofortige Abholung durch die Eltern nicht gewährleistet werden, wird ein vorübergehender geschützter Aufenthalt in der Schule sichergestellt.

Ein positives Selbsttestergebnis ist durch eine PCR-Testung zu bestätigen. Hierfür muss umgehend durch die betroffene Person bzw. deren Eltern/Personensorgeberechtigte von Zuhause aus Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufgenommen und ein Termin vereinbart werden. Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst nach einem negativen PCR-Test wieder möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen.

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